26.07.2013

Um einen Schmetterling zu lieben.....

Um einen Schmetterling zu lieben, 
müssen wir auch ein paar Raupen mögen.
Antoine de Saint-Exupéry
 (c) Mary Nesnidal
(c) Mary Nesnidal

25.07.2013

Der Andersdenkende....

Der Andersdenkende ist kein Idiot,
er hat sich eben eine
andere Wirklichkeit konstruiert.
Paul Watzlawick (*1921), amerik. Psychiater u. Schriftsteller

Manche Menschen gehen ihren Weg nicht geradeaus entlang der breiten Strassen. Sie bewegen sich eher am Rand, beobachten, denken nach und bauen sich ihre eigene kleine Welt aus Gedanken, Erfahrungen und Träumen auf.

Oft gelten solche Menschen als eigenwillig oder schwierig. Vielleicht nur deshalb, weil sie nicht alles übernehmen, was andere selbstverständlich finden. Sie denken anders, fühlen anders und stellen Fragen, wo andere längst aufgehört haben zu fragen.

Das bedeutet nicht, dass sie falsch liegen.

Paul Watzlawick sagte einmal:

„Der Andersdenkende ist kein Idiot, er hat sich eben eine andere Wirklichkeit konstruiert.“

Je älter ich werde, desto mehr verstehe ich diesen Satz. Jeder Mensch trägt seine eigene Geschichte in sich. Erlebnisse, Hoffnungen, Enttäuschungen und Sehnsüchte formen den Blick auf die Welt. Deshalb sehen nie alle Menschen dieselbe Wirklichkeit.

Manche brauchen Sicherheit und klare Regeln. Andere brauchen Freiheit, Zwischenräume und die Möglichkeit, ihren eigenen Weg zu gehen. Gerade diese Menschen wirken oft still, zurückgezogen oder schwer verständlich. Doch häufig sind es genau sie, die Neues entstehen lassen.

Sie erschaffen sich ihre eigene Welt — nicht aus Arroganz, sondern weil ihre Seele dort atmen kann.

Vielleicht braucht es mehr Mut, anders zu sein, als einfach mitzuschwimmen. Denn wer seinen eigenen Weg geht, muss auch damit leben, nicht immer verstanden zu werden.

Und trotzdem lohnt es sich.

Denn irgendwo zwischen Anpassung und Eigenwilligkeit entsteht oft etwas Echtes: ein Gedanke, ein Bild, Musik, ein Traum oder einfach ein Leben, das sich richtig anfühlt.

Vielleicht sollten wir deshalb vorsichtiger urteilen über Menschen, die anders denken als wir. Vielleicht tragen gerade sie Farben in sich, die der Welt sonst fehlen würden.

27.05.2013

Wechselbeziehung zwischen Machen und Erkennen

„Es gibt eine kreisförmige Wechselbeziehung zwischen
Machen und Erkennen. 
Wenn man nicht macht, was man als notwendig, 
wenn auch mit persönlichen Unannehmlichkeiten behaftet,
erkannt hat, dann kann man irgendwann auch nicht mehr
erkennen, was zu machen ist. 
Wer Anpassungszwängen taktisch nachgibt, wohl wissend, 
dass er ihnen mit vertretbarem Risiko widerstehen könnte und
auch sollte, wird nach und nach die Unzumutbarkeit
von Anpassungsforderungen gar nicht mehr wahrnehmen,
d. h., die eigene Gefügigkeit 
auch nicht mehr als Fluchtreaktion durchschauen. 

Alles erscheint normal: 
die Verhältnisse, denen er sich ergibt, 
und der Verzicht auf Gegenwehr,
den er eben gar nicht mehr erlebt.“

– Horst-Eberhard Richter: Psychoanalyse und Politik, Vorwort

21.05.2013

Mehrwert

Einen Mehrwert in der Gesellschaft schaffen all jene Menschen, 
die etwas mehr tun als sie sollten.

14.03.2013

Geben und Nehmen

Gesegnet sind die,
die geben können,
ohne sich zu erinnern
und die,
die nehmen können,
ohne je zu vergessen.
(unbekannt)

07.02.2013

Träumen - Wollen - Machen - Können - Durchhalten

Träumen - ... tun Alle,
Wollen - ... tun Viele,
Machen - tun ein paar Wenige,
Können - tun es jene, die dabeibleiben, 
Durchhalten - tun Berufene aus Leidenschaft.
Mary Nesnidal, Februar 13
Zen

Träumen. Wollen. Können. Machen. Durchhalten.

Eigentlich sind es nur fünf Worte. Und doch erzählen sie den Weg vieler Menschen.

Träumen allein genügt nicht. Viele Menschen haben Träume. Doch zwischen einem Traum und der Wirklichkeit liegen Wille, Lernen, Mut und Ausdauer.

Wer etwas wirklich will, beginnt Fähigkeiten zu entwickeln. Aus dem Wunsch entsteht Können. Und irgendwann kommt der entscheidende Schritt: machen. Nicht mehr nur denken. Nicht mehr nur hoffen. Sondern beginnen.

Doch erst das Durchhalten entscheidet oft darüber, ob aus einer Idee etwas Wirkliches wird.

Denn jeder Weg hat schwierige Zeiten. Zweifel. Rückschläge. Momente, in denen andere nicht verstehen, warum man trotzdem weitergeht. Gerade dann zeigt sich, wie stark ein Traum wirklich ist.

Vielleicht besteht das Geheimnis nicht darin, aussergewöhnlich zu sein. Sondern darin, seinem inneren Weg treu zu bleiben — Schritt für Schritt.

Und manchmal entsteht genau daraus etwas, das am Anfang nur ein stiller Traum war.

20.11.2012

Herzerfrischende Augenblicke....

Es sind immer wieder
große und herzerfrischende
Augenblicke,
wenn unsere klaren,
leuchtenden Augen
die graue Nebelwand
der alltäglichen Gewohnheiten
durchdringen
und die Dunkelheit
ungewollter Missverständnisse 
durchbrechen -
und dadurch
den Blick freigeben
zum Gipfel
unserer Glückseligkeit.
Ernst Ferstl
(c) Mary Nesnidal 
(c) Mary Nesnidal

11.11.2012

Der Edle weiss, .....

Der Edle weiß, 
ohne irgendwo hinzugehen, 
sieht, ohne hinzublicken 
und hat Erfolg ohne eigenes Zutun.
Lao-Tse

Wer neue Wege geht,....

Wer neue Wege geht, 
verlässt den Weg derjenigen, 
die sich im Kreise drehen.
Mary Nesnidal, Nov12
Circle in a Circle
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21.10.2012

Auf die Haltung allein kommt es an. 
Denn nur sie allein ist von Dauer
und nicht das Ziel, 
das nur ein Trugbild des Wanderers ist, 
wenn er von Grat zu Grat fortschreitet, 
als ob dem erreichten Ziel ein Sinn innewohnte. 
Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste, Citadelle

06.10.2012

Optimismus ist die Fähigkeit....

Optimismus ist die Fähigkeit,
den blauen Himmel hinter Wolken zu ahnen.
(Madeleine Robinson)

10.07.2012

Die Menschen sind....

"Die Menschen sind wie bunte Glasfenster:
Sie funkeln und leuchten,
wenn die Sonne scheint;
doch nach Anbruch der Dunkelheit
wird ihre wahre Schönheit nur offenbar,
wenn sie ein inneres Licht haben."
Elisabeth Kübler-Ross