03.08.2013

Zuverlässigkeit ist eine....

Zuverlässigkeit ist eine Tugend, 
die jeder lernen kann.
Picture Berglialp Engi GL (c) Mary Nesnidal

01.08.2013

Etwas Einzigartiges lässt sich nicht Duplizieren

Etwas Einzigartiges 
lässt sich nicht Duplizieren.

Denn das Geheimnis der Einzigartigkeit 
liegt im Detail der Kleinigkeiten. 

Oberflächlich betrachtet 
scheint eine Kopie dem Original gleich, 
bei genauerem Hinsehen jedoch 
entdeckt man die kleinen feinen Unterschiede. 

So ist jeder Berg, jeder Baum
jeder Vogel und jeder Mensch
für sich - einzigartig.

Man findet keinen gleichen Berg oder Stern
an einem anderen Ort wieder, 
und so ist das Original immer dort,
wo es steht, 
wo es leuchtet, 
wo es ist.

Mary Nesnidal
Glärnisch - Glarus Süd - (c) Mary Nesnidal

Manchmal begegnet man Menschen, Gedanken oder Augenblicken, die sich nicht erklären oder festhalten lassen. Gerade das macht sie wertvoll.

In einer Welt, in der vieles bewertet, verglichen und ersetzbar geworden ist, berührt mich der Gedanke, dass etwas wirklich Einzigartiges sich nicht kopieren lässt. Es entzieht sich dem schnellen Urteil, der Norm und oft auch den Erwartungen anderer Menschen.

Vielleicht liegt wahre Schönheit genau darin:
im Unperfekten, Leisen und Echtem.

Einzigartige Menschen gehen oft ihren eigenen Weg. Nicht immer laut, nicht immer sichtbar, aber mit einer inneren Haltung, die sich nicht verbiegen lässt. Sie hinterlassen Spuren — nicht weil sie sich in den Vordergrund drängen, sondern weil sie echt sind.

Auch Gedanken und Gefühle gehören dazu. Manche Augenblicke lassen sich nicht festhalten, ohne dass sie ihren Zauber verlieren. Wie ein Schmetterling, den man bewundert, solange er frei fliegt.

Vielleicht sollten wir nicht versuchen, alles festzuhalten oder einzuordnen. Vielleicht genügt es manchmal, etwas einfach zu erkennen, zu fühlen — und dankbar zu sein, dass es existiert.

Mary Nesnidal


26.07.2013

Um einen Schmetterling zu lieben.....

Um einen Schmetterling zu lieben, 
müssen wir auch ein paar Raupen mögen.
Antoine de Saint-Exupéry
 (c) Mary Nesnidal
(c) Mary Nesnidal

25.07.2013

Der Andersdenkende....

Der Andersdenkende ist kein Idiot,
er hat sich eben eine
andere Wirklichkeit konstruiert.
Paul Watzlawick (*1921), amerik. Psychiater u. Schriftsteller

Manche Menschen gehen ihren Weg nicht geradeaus entlang der breiten Strassen. Sie bewegen sich eher am Rand, beobachten, denken nach und bauen sich ihre eigene kleine Welt aus Gedanken, Erfahrungen und Träumen auf.

Oft gelten solche Menschen als eigenwillig oder schwierig. Vielleicht nur deshalb, weil sie nicht alles übernehmen, was andere selbstverständlich finden. Sie denken anders, fühlen anders und stellen Fragen, wo andere längst aufgehört haben zu fragen.

Das bedeutet nicht, dass sie falsch liegen.

Paul Watzlawick sagte einmal:

„Der Andersdenkende ist kein Idiot, er hat sich eben eine andere Wirklichkeit konstruiert.“

Je älter ich werde, desto mehr verstehe ich diesen Satz. Jeder Mensch trägt seine eigene Geschichte in sich. Erlebnisse, Hoffnungen, Enttäuschungen und Sehnsüchte formen den Blick auf die Welt. Deshalb sehen nie alle Menschen dieselbe Wirklichkeit.

Manche brauchen Sicherheit und klare Regeln. Andere brauchen Freiheit, Zwischenräume und die Möglichkeit, ihren eigenen Weg zu gehen. Gerade diese Menschen wirken oft still, zurückgezogen oder schwer verständlich. Doch häufig sind es genau sie, die Neues entstehen lassen.

Sie erschaffen sich ihre eigene Welt — nicht aus Arroganz, sondern weil ihre Seele dort atmen kann.

Vielleicht braucht es mehr Mut, anders zu sein, als einfach mitzuschwimmen. Denn wer seinen eigenen Weg geht, muss auch damit leben, nicht immer verstanden zu werden.

Und trotzdem lohnt es sich.

Denn irgendwo zwischen Anpassung und Eigenwilligkeit entsteht oft etwas Echtes: ein Gedanke, ein Bild, Musik, ein Traum oder einfach ein Leben, das sich richtig anfühlt.

Vielleicht sollten wir deshalb vorsichtiger urteilen über Menschen, die anders denken als wir. Vielleicht tragen gerade sie Farben in sich, die der Welt sonst fehlen würden.

27.05.2013

Wechselbeziehung zwischen Machen und Erkennen

„Es gibt eine kreisförmige Wechselbeziehung zwischen
Machen und Erkennen. 
Wenn man nicht macht, was man als notwendig, 
wenn auch mit persönlichen Unannehmlichkeiten behaftet,
erkannt hat, dann kann man irgendwann auch nicht mehr
erkennen, was zu machen ist. 
Wer Anpassungszwängen taktisch nachgibt, wohl wissend, 
dass er ihnen mit vertretbarem Risiko widerstehen könnte und
auch sollte, wird nach und nach die Unzumutbarkeit
von Anpassungsforderungen gar nicht mehr wahrnehmen,
d. h., die eigene Gefügigkeit 
auch nicht mehr als Fluchtreaktion durchschauen. 

Alles erscheint normal: 
die Verhältnisse, denen er sich ergibt, 
und der Verzicht auf Gegenwehr,
den er eben gar nicht mehr erlebt.“

– Horst-Eberhard Richter: Psychoanalyse und Politik, Vorwort

21.05.2013

Mehrwert

Einen Mehrwert in der Gesellschaft schaffen all jene Menschen, 
die etwas mehr tun als sie sollten.

14.03.2013

Geben und Nehmen

Gesegnet sind die,
die geben können,
ohne sich zu erinnern
und die,
die nehmen können,
ohne je zu vergessen.
(unbekannt)

07.02.2013

Träumen - Wollen - Machen - Können - Durchhalten

Träumen - ... tun Alle,
Wollen - ... tun Viele,
Machen - tun ein paar Wenige,
Können - tun es jene, die dabeibleiben, 
Durchhalten - tun Berufene aus Leidenschaft.
Mary Nesnidal, Februar 13
Zen

Träumen. Wollen. Können. Machen. Durchhalten.

Eigentlich sind es nur fünf Worte. Und doch erzählen sie den Weg vieler Menschen.

Träumen allein genügt nicht. Viele Menschen haben Träume. Doch zwischen einem Traum und der Wirklichkeit liegen Wille, Lernen, Mut und Ausdauer.

Wer etwas wirklich will, beginnt Fähigkeiten zu entwickeln. Aus dem Wunsch entsteht Können. Und irgendwann kommt der entscheidende Schritt: machen. Nicht mehr nur denken. Nicht mehr nur hoffen. Sondern beginnen.

Doch erst das Durchhalten entscheidet oft darüber, ob aus einer Idee etwas Wirkliches wird.

Denn jeder Weg hat schwierige Zeiten. Zweifel. Rückschläge. Momente, in denen andere nicht verstehen, warum man trotzdem weitergeht. Gerade dann zeigt sich, wie stark ein Traum wirklich ist.

Vielleicht besteht das Geheimnis nicht darin, aussergewöhnlich zu sein. Sondern darin, seinem inneren Weg treu zu bleiben — Schritt für Schritt.

Und manchmal entsteht genau daraus etwas, das am Anfang nur ein stiller Traum war.